Film

Jahfandu

(Dokumentarfilm, Kelheim/Regensburg 2016/2017, ca. 83 Min.)

Teilnehmer im Hiphop-Workshop

Der Film beobachtet über ein halbes Jahr lang entscheidende Entwicklungen im Leben von zwei jungen Flüchtlingen in Bayern. Der Fokus liegt dabei nicht auf der (wichtigen) politischen Diskussion, sondern auf dem berührenden Alltag der Betroffenen.

Zwei Außenseiter schlagen sich an der Schule durch und sind auf der Suche nach Ar­beit oder Ausbildung. Die beiden Musiker besuchen Workshops und Tonstudio und produzieren ein Musikvideo. Die Öffentlichkeit wird durch Konzerte mehr und mehr auf die beiden aufmerksam. Daneben hoffen sie auf Anerkennung ihres Asylgesuchs und bangen um ihre schulische Zukunft. Im Bayerischen Landtag diskutieren sie mit bayerischen PolitikerInnen ihre Situation – ein Lebens­fragment mit unklarer Zukunft.

Der Film zeigt eine Wirklichkeit, die vom Wunsch nach Normalität und Teilhabe geprägt ist. Die direkt dokumentierten Phasen der Euphorie und der Frustration spiegeln sich wider im Auf und Ab zwischen Alltag und existenziellen Ereignissen.

Die Einrichtung erhält den Film als Datei.

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werner.damboeck(at)mischkultur.org